Mitgliederversammlung des Badischen Golf Verbandes für die Jahre 2010/11
am 12. März 2011 im Freiburger Golfclub

Nachdem wir im letzten Jahr gute Erfahrungen damit gemacht habe, die Mitgliederversammlung in einem Golflclub des Verbandes durchzuführen, haben wir uns dieses Mal gefreut, im Freiburger Golfclub zu Gast sein zu dürfen. Abgesehen von den Überlegungen zu einer sparsamen Verwendung der uns anvertrauten Beiträge ist uns auch die Erreichbarkeit des Tagungsortes wichtig. Wir glauben auf einem guten Weg zu sein wenn wir die Mitgliederversammlung abwechselnd in der Rheinebene und in der Nähe des Bodensees abhalten. Ihre positiven Rückmeldungen bestärken uns in dieser Entscheidung.

Der kleine Frühstücksbrunch ab 10.00 Uhr, der nicht nur von den Mitgliedern mit weiter Anreise gerne in Anspruch genommen wurde, war eine Freude für das Auge und natürlich auch den Gaumen. Ein herzliches Dankeschön an den gastgebenden Club und seinen Präsidenten Georg Wilhelm von Oppen und an die Gastronomen Katja und Andreas Liffers , die sich sehr viel Mühe gegeben haben. Auch hier wollen wir in Zukunft ein wenig nach dem Motto handeln, klein - aber fein.

Der Vorstand hatte sich am Abend vorher in der Sonne in Kirchzarten zu einer Vorstandssitzung getroffen und somit war die Mitgliederversammlung gut vorbereitet und alle Punkte der Tagesordnung konnten zügig abgearbeitet werden. Pünktlich um 11.00 Uhr begonnen, war die Sitzung um 12.30 Uhr beendet und man konnte sich anschließend noch zu einem gemütlichen Meinungsaustausch zusammensetzen, da man sich ja eigentlich nur dreimal im Jahr wirklich trifft. Das ist zur Mitgliederversammlung des eigenen Verbandes, zu der des Baden Württembergischen Verbandes und wenn es gut geht, zu dem gemeinsamen Golfturnier aller Präsidenten des Badischen Golf Verbandes, das bisher traditionell immer im September/ Oktober stattgefunden hat. Hier gab es nun eine erste Neuerung für das Jahr 2011, denn die Regionalverbände von Württemberg, Nordbaden und Südbaden haben entschieden, dass es ein gemeinsames Turnier aller 3 Regionalverbände geben soll. Wir sind dieses Jahr beim Württembergischen Verband und dessen Präsident Hans-Joachim Ammer zu Gast und zwar beim Golfclub Kirchheim-Wendlingen, dessen Präsidentin Susanne Pöschl zu diesem Event geladen hat. Selbstverständlich wird in die anderen Regionalverbände Jahr für Jahr gewechselt werden, wenn dieses Turnier nach seinem ersten Testlauf den entsprechenden Zuspruch findet. Die Wertung in diesem Turnier ist besonders attraktiv, denn es gibt eine eigene Wertung der jeweiligen Regionalverbände, als auch eine Wertung über alles. Der Termin ist der 27./28. August, da der eine oder andere dann doch übernachten will und von dem Angebot einer gemütlichen Golfrunde am nächsten Tag Gebrauch machen möchte.

Kommen wir vom Gesellschaftlichen zur eigentlichen Verbandsarbeit. Hier nahm der Vortrag unseres Jugendwartes Klaus Matthey zur Verstärkung der Jugendförderung einen wichtigen Teil ein. Unser Schatzmeister Dr. Martin Füllsack hatte vorgeschlagen, einen Teil der zur Verfügung stehenden Mittel nachhaltig über mehrere Jahre in diesem Bereich einzusetzen. Hier steht nun ein Betrag von 15.000.- € zur Verfügung, der in zwei Teilen nämlich 10.000.- und 5.000.- € zum Einsatz kommen soll. Der größere Teil soll die Leistungen honorieren, die die Jugendlichen eines Clubs beim Jugendmannschaftspokal und/ oder der DMM der Jungen bzw. Mädchen erbringen. Der zweite Teil soll an Clubs ausgeschüttt werden, die sich - über die im Rahmen von „Abschlag Schule“ geforderte Arbeit hinaus - im Training von Schulgolfteams engagieren.

Jugendwart Klaus Matthey betonte noch einmal bei seinem Vortrag, dass es immens wichtig ist, Kinder und Jugendliche, die noch gar keine Berührung zum Golfsport hatten, an diesen heranzuführen. Er reicht keinesfalls, darauf zu warten, das sich in einem Club Kinder anmelden oder im Schlepptau ihrer Eltern Mitglied werden. Golflclubs konkurieren mit vielen anderen Sportarten um Kinder, denen es bei immer mehr Nachmittagsunterricht oder Ganztagsschulbetreuung oft schwer möglich ist, die machmal eher abgelegenen Golfclubs aufzusuchen. Wenn es gelingt, den Schulen und Schülern ein Angebot im Rahmen der Nachmittagsbetreuung zu machen, haben beide Seiten etwas davon: die Schule kann den Schülern ein (weiteres) Sportangebot machen, der Golfclub kann am frühen Nachmittag, z.B,. von 14:00 bis 15:30 Uhr eine Gruppe von neugierigen Golfanfängern trainieren. Intensiven Kontakt zur Schule vorausgesetzt, wird dieses Team immer wieder mit neuen Schülern verstärkt und startet vielleicht gemeinsam mit erfahreneren Golfspielern der gleichen Schule im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Das sich die erfolgreichen Spielerinnen und Spieler dann für eine Mitgliedschlaft im Golfclub interessieren, ist die logische Folge.

Nachdem das Budget für 2011 verabschiedet war, ging die Sitzung mit einer Beschlussfassung gemäß Satzung zur fristgerechten Zahlung der Mitgliedsbeiträge zu Ende.

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